Tag-Archiv für 'aschaffenburg'

Wieder Selbstmord von Flüchtling in Unterfranken – Bezirksregierung schweigt

Wie der Aschaffenburger Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Fahn von den Freien Wählern unter Berufung auf die Bezirksregierung von Unterfranken berichtet, kam es bereits am 10.10.2012 zu dem Suizid eines Flüchtlings in Heimbuchenthal (Landkreis Aschaffenburg). Das der Fall erst jetzt bekannt wurde kritisierte er scharf. Warum der Bezirk den Selbstmord bis jetzt verschwiegen hatte ist aber nicht die einzige Frage sich stellt.

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„Es ist viel Mist gemacht worden“

Am 19.05.2011 ereignete sich Dramatisches in ei­nem Frank­fur­ter Job­cen­ter. Eine 39 Jahre alte Frau wurde damals von einer Polizistin erschossen, ein dreiviertel Jahr nach dem Todesschuss bescheinigte die Staatsanwaltschaft der Schützin Notwehr. Peter S. der heute 45-jährige Ehemann der Getöteten aus Aschaffenburg und der Frankfurter Rechtsanwalt Thomas Scherzberg haben eine andere Sicht der Dinge und beantragen nun ein Klageerzwingungsverfahren beim Oberlandesgericht Frankfurt.

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Waffenfund bei Neonazi im Landkreis Aschaffenburg

Wie die Aschaffenburger Polizei mitteilt, hat am 16.10.2012 eine Hausdurchsuchung in Mönchberg im Landkreis Miltenberg zum Auffinden von zwei Luftgewehren und nach dem Waffengesetz verbotener Gegenstände geführt. Gegen einen 31-Jährigen, welcher der rechtsextremen Szene zuzuordnen ist, werde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet heißt es weiter. Bereits 2006 bedrohten Neonazis in Mönchberg in der Nacht von dem 15. auf den 16. Juni einen Jugendlichen mit einer Waffe und schlugen diesen anschließend brutal zusammen.

Seit Anfang August hatte die Polizei gegen den 31-Jährigen ermittelt, nachdem der Verdacht bestand, dass er trotz eines Waffenbesitzverbotes des Landratsamtes Miltenberg Umgang mit Schusswaffen habe. Zudem sollen von seinem Wohnhaus aus Schüsse auf eine Straßenlampe abgegeben worden sein. Laut Polizeiangaben soll der Mann Kontakte zur organisierten Neonaziszene in Unterfranken besitzen.

Der 31-Jährige wurde vorläufig festgenommen, kam allerdings nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen am selben Tag wieder auf freien Fuß. Die Beamten stellten in dem Anwesen zwei Luftgewehre, Munition, mehrere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, wie z.B. Butterflymesser und Wurfmesser, Computer und Mobiltelefone sowie Tonträger sicher.